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 Darm ohne Charme

Vor 15 Jahren litt ich von heute auf morgen unter sehr starken Verdauungsproblemen.. Ich hatte damals sehr viel Stress und chronische Blasenentzündungen. Die wurden regelmäßig mit Antibiotika behandelt. Dass Antibiotika auch die guten Bakterien im Darm abtöten und nicht nur die unerwünschten Blasenentzündungsauslöser, hatte mir damals niemand erklärt. Mir fiel nur auf, dass meine Verdauung anfing verrückt zu spielen. Ich reagierte so gut wie auf alle Lebensmittel! Am Ende bekam ich obendrein auch noch Windpocken. Die hatte ich wohl als Kind ausgelassen. Ich litt ganze 2 Monate unter dem Juckreiz! Egal wie viele Medikamente ich bekam, mein Körper schien sich nicht mehr wehren zu können… Ich lief von Arzt zu Arzt, ohne dass sich die Symptome besserten. Schlussendlich bekam ich die Windpocken und die Unverträglichkeiten mithilfe einer Heilpraktikerin in den Griff. Sie ermittelte mit einem Nahrungsunverträglichkeitstest die Lebensmittel, die ich nicht vertrug und eliminierte sie von meinem Diätplan. In meinem Fall waren es eine ganze Menge. Zusätzlich nahm ich Produkte mit Milchsäurebakterien, um meinen Darm zu sanieren. Eine große Hilfe waren auch Basendrinks, um meinen Mineralienhaushalt ins Gleichgewicht zu bekommen.

Der Grund kann im Darm liegen

Ich für meinen Teil bin heute der festen Überzeugung, dass ich die Unverträglichkeiten meiner regelmäßiger Antibiotikaeinnahme zu verdanken habe. „Anti bios“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet übersetzt: „Gegen das Leben.“ Antibiotika töten sowohl gute als auch schlechte Bakterien im Körper ab. Zu den „guten“ gehören auch Bakterienstämme im Darm. Je größer die Vielfalt im Darm, umso besser für unsere Gesundheit. Das Mikrobiom gilt auch als Sitz des Immunsystems. Höchstwahrscheinlich ist das der Grund weswegen mein Körper sich damals so schlecht von den Windpocken erholt hat. Ein weiterer spannendender Fakt ist, dass Wissenschaftler herausgefunden haben, dass die Verdauung und die Psyche in Verbindung stehen. Aber nicht nur Antibiotika können den Darm aus dem Gleichgewicht bringen. Einseitige Ernährung kann die Vielfalt der Darmbakterien auch beeinflussen. Es gibt bestimmte Darmbakteriengruppen, die bestimmte Nahrungsmittel zum Fressen gerne haben. Und wenn man ständig dasselbe isst, füttert man bestimmte Bakterienstämme und hungert andere aus.

Probio- Cult Relax

Produkte mit Darmbakterienstämmen in Kapselform beinhalten meistens „nur Darmbakterien“. Probio- Cult Relax enthält Darmbakterien (transparente Kapsel) und eine synergistische Mischung aus organischen B-Vitaminen aus Buchweizenkeimen (hellgrüne Kapsel). Mit den enthaltenen Vitaminen B1, B3, B6, B12 und Biotin tragen jeweils zu einer normalen Funktion der Psyche und des Nervensystems bei. Zusätzlich tragen jeweils Folsäure, Vitamin B2 und B6 zu einer Verringerung der Müdigkeit bei. Das Vitamin B5 hilft außerdem die geistige Leistung zu erhalten. Folsäure, Vitamin B2 und B6 lassen uns weniger müde sein. Tryptophan gehört zu den essentiellen Aminosäuren. Es ist die Vorstufe des Hormons Serotonin.

Die Darm- Hirn Achse gibt es wirklich

„Viele Menschen mit Reizdarmsyndrom leiden nicht nur unter den typischen Symptomen einer gestörten Darmflora. Das könnten beispielsweise Blähungen, Verstopfung, Durchfall sein. Sie leiden auch oft unter Angststörungen und Depressionen. Keimfreie Mäuse wurden in Studien Darmbakterien von Menschen mit RDS transplantiert. Sie haben daraufhin nicht nur Symptome der Darmerkrankung, sondern auch ängstliches Verhalten entwickelt. Die Studie wurde im Fachblatt „Science Translational Medicine“ veröffentlicht. Sie bestätigt die große Bedeutung einer Darm-Hirn-Achse. Über die Darm-Hirn-Achse beeinflussen Darmmikroben spezielle Hirnfunktionen.“

„Das Gehirn des Menschen steht durch Nerven, Hormone und dem Immunsystem in engem Kontakt mit der Darmflora. Die Kommunikation erfolgt in beide Richtungen, denn die Darmbakterien beeinflussen Entwicklungs- und Stoffwechselprozesse, möglicherweise sogar Psyche und Verhalten ihres Wirtes.“

Zu diesem Schluss kamen belgische Forscher in einer Studie, die im Fachblatt „Nature Microbiology“ erschienen ist. Sie konnten sogar bestimmte Darmbakterienstämme identifizieren, die mit einem Risiko für Depressionen in Verbindung stehen. Die Bakterien setzen nämlich neuroaktive Stoffwechselprodukte frei. Sie beeinflussen die Psyche des Wirtes. Faszinierend, oder? Das bedeutet also, dass eine bestimmte Vielfalt an guten Bakterienstämmen das Immunsystem und die Psyche positiv beeinflusst.

„Im menschlichen Darm werden zahlreiche neuroaktive Verbindungen produziert“, so Mireia Valles-Colomer. „In Zukunft könnte eine gestörte Darmflora als Ursache psychischer Störungen erkannt und ein Patient gezielt behandelt werden.

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Quellen: „The neuroactive potential of the human gut microbiota in quality of life and depression“, Mireia Valles-Colomer et al.; Nature Microbiology, DOI: 10.1038/s41564-018-0337-x

„Transplantation of fecal microbiota from patients with irritable bowel syndrome alters gut function and behavior in recipient mice“, Giada De Palma et al.; Science Translational Medicine, DOI: 10.1126/scitranslmed.aaf6397

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