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Storytime- Ubud

Mitte September habe ich mir einen langersehnten Traum erfüllt und bin mit meiner Mutter nach Bali geflogen. Wir haben versucht so viel wie möglich zu sehen und Ubud war eins der Ziele, das wir fest im Visier hatten. Da ich seit ein paar Monaten Christin bin, haben meine Mutter und ich statt zu yogieren, zu meditieren, oder anderen spirituellen Praktiken nachzugehen, jeden Abend eine Predigt angesehen und gebetet. Ubud kann einen absolut verzaubern, auch wenn man kein Interesse an Hindupraktiken hat. (Die meisten Bewohner Balis sind Hindus und keine Buddhisten wie viele Menschen glauben).

Die Natur, insbesondere die Reisfelder dort sind wunderschön. Wir hatten ein relativ günstiges Hotel und trotzdem fühlten wir uns wie im Paradies. Ich habe mich in dem Hotel so wohl gefühlt inmitten von Reisfeldern, den wunderschönen Gartenanlagen, den exotischen Blumen, einem Teich mit Orchideen, mehreren Brunnen und einem Pool mit Blick auf die Reisfelder. Was mich persönlich am meisten begeistert hat, waren die vielen rohveganen Restaurants in Ubud, die so viel zu bieten hatten. Eine Sache, die alle  gemeinsam hatten, waren die fermentierten Getränke. Ich bin der Meinung in Deutschland sollten auch in jedem Restaurant fermentierte Getränke, oder Speisen vertreten sein. Fermentprodukte fördern die guten Bakterien im Darm und tragen so zu mehr Gesundheit und einem funktionierendem Immunsystem bei. Aber auch Chaga Tee gab es dort, oder Aktivkohle, die ich in deutschen Restaurants noch nie gesehen habe. Der Chaga Tee soll angeblich in der Lage sein Tumore zu schrumpfen. Ich glaube manchmal ich bin der einzige Nerd, der sich mit solchen Dingen beschäftigt, aber Ubud und seine Restaurantbesitzer haben mich eines besseren belehrt. 🙂 Auf die einzelnen Restaurants gehe ich noch einmal in eigenen Blogeinträgen ein.

Das Klima in Ubud ist sehr feucht, was meiner Mutter sehr zu schaffen gemacht hat, aber ideal für den Reisanbau. Was die Touristenattraktionen betrifft, ist meine Empfehlung eine Wanderung über den „Campuan Ridge Walk“, einem Wanderweg mitten durch die Reisfelder Ubuds. Die Tegalalang Reisterassen sind auch wunderschön. Dort ist auch das Beitragsbild entstanden. Der Besuch dort kostet Eintritt und es gibt eine Schaukel dort, für die nochmals Geld verlangt wird (da lässt sich aber auch handeln). Man schwingt über einen mehr als fünfzig Meter tiefen Abgrund und ist zwar gesichert, aber der Nervenkitzel ist garantiert, weil man von mehreren übermotivierten Balinesen so sehr angeschubst wird, dass man fast um sein Leben fürchtet. 😉

Und nun zu meinem letzten Tipp: Auch wenn Taxifahren in Bali grundsätzlich sehr günstig ist, oder auch „GoJek“, die balinesische Variante von „Uber“, würde ich in Ubud lieber einen Roller leihen. Ubud hat kein eigenes öffentliches Taxiunternehmen. Deswegen kann es, wenn man sich einfach von einem der zahlreichen Einheimischen fahren lässt, sehr teuer werden. Ansonsten gibt es in Ubud noch viel „must see’s“ wie den „Monkey Forest“, diverse Tempel und Wasserfälle, wie den Tegenungan, Katulampo, Tibumana, oder den Cepung Wasserfall. Zu den Wasserfällen muss man zum Teil beschwerliche Wege auf sich nehmen und man sollte sich deshalb vorher gut ausruhen.

 

 

 

 

 

 

 

 

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